Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen spricht auch über Flüchtlinge

Der Mann weiß, wie man umformt und gestaltet: Hans-Jörg Friese (Jahrgang 1967). Kein Wunder, als langjähriger Friseurmeister kennt er dieses Alltagsgeschäft.

 

Auch wenn das Handwerk in puncto Veränderung kein einfaches Klientel ist, in einem ist sich dieses Genre einig: es fehlt qualifizierter Nachwuchs.

 

Mit dem Verschwinden der Hauptschulen in Rheinland-Pfalz wurde das Potenzial an handwerklich interessierten Arbeitskräften immer weniger. Wie die gesamte Wirtschaft greift daher nunmehr auch das Handwerk am Facharbeitskräfte-”Strohhalm” Flüchtlinge. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks startete gemeinsam mit dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit eine Qualifizierungsoffensive für junge Flüchtlinge. Die Hälfte aller Flüchtlinge sollen unter 25 Jahren sein.

 

 

Auch die Handwerkskammer Rheinhessen ist in dieser Hinsicht und Richtung aktiv. Nachwuchs- und Bildungsarbeit sind sowieso die Steckenpferde von Hans-Jörg Friese.

 

Vor gut einem Jahr gab ihm die Vollversammlung der Handwerkskammer Rheinhessen das Vertrauen. Zuvor tobte ein Kampf um diese Position zwischen Friese und dem Mitbewerber Felix Harth – mit zahlreichen Indiskredtionen aus und über diese Organisation. Mit dem Führungswechsel im Amt des Präsidenten und der Hauptgeschäftsführung ist es am Kammersitz in der Mainzer Dagobertstraße ruhiger geworden. Doch viele Herausforderungen für Hans-Jörg Friese und sein Kammer-Team sind geblieben.

 

Am 22. Februar ist er Gast der nächsten Themenrunde im Presseclub Mainz.

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Bericht in der Allgemeinen Zeitung vom 25. Februar 2016
160225_AZ_PCM_Friese.pdf
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