Wenn die Republik infrage gestellt wird

Foto: © Anna Gold
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Es gibt sie in den verschiedensten Ausprägungen - Menschen, die die Bundesrepublik Deutschland und ihre Staatsorgane nicht anerkennen. Viele belächeln die selbsternannten Könige und nehmen Ausrufer eigener Staatsgrenzen nicht ernst. Doch das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wenn man tiefer in die Materie eintaucht und feststellt, dass es nicht nur einige wenige Personen sind, die unter den Sammelbegriff „Reichsbürger“ fallen.

 

Ganz im Gegenteil: Es ist inzwischen eine ganze Bewegung, die nicht nur die Souveränität der Bundesrepublik Deutschland anzweifelt, sondern sich selbst auch außerhalb des Geltungsbereichs deutscher Gesetze sieht. So wie Wolfgang P. aus Georgensgmünd, der sich vermeintlich im Recht fühlte, als er sein Territorium vor dem Eindringen von Polizisten verteidigen wollte - und einen Beamten erschoss.

 

„Glauben die eigentlich wirklich, im Recht zu sein?“ und „warum finden absurde Verschwörungstheorien so viele Anhänger?“ - das sind nur zwei der Fragen, die uns der Politikwissenschaftler Jan Rahtje von der Amadeu-Antonio-Stiftung beantworten wird. Er gilt als Experte auf dem Gebiet der Verschwörungstheorien und wird am 18. Juli 2018 um 19:00 Uhr unser Gast sein.


Erleichtern Sie uns bitte die Planung: Wenn Sie vorhaben, an diesem Abend teilzunehmen, melden Sie sich bitte vorher an. Vielen Dank.