Der BND im geteilten Deutschland

Wenige Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit und der Wiedervereinigungsfeier 2017 in Mainz widmet sich der Presseclub Mainz einem besonderen Kapitel deutsch-deutscher Vergangenheit. Es geht um den Bundesnachrichtendienst im geteilten Deutschland.
Mit den damit verbundenen Aspekten – von der Berliner Luftbrücke über den Volksaufstand in der DDR und den Mauerbau bis hin zum Mauerfall – beschäftigt sich der BND-Chefhistoriker Dr. Bodo Hechelhammer.
Er war am 9. Oktober 2017 unser Gast im Erbacher Hof.

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Dr. Bodo Hechelhammer
Dr. Bodo Hechelhammer
Der Bundesnachrichtendienst ist einer von drei Nachrichtendiensten des Bundes. Seine Zuständigkeit liegt in der Auslandaufklärung. Seit 1990 ist diese Tätigkeit im so genannten "BND-Gesetz" geregelt. Seine Gründung geht auf den 1. April 1956 zurück. Vorgänger war die "Organisation Gehlen", benannt nach dem Gründer und Generalmajor der Wehrmacht, Reinhard Gehlen. Der BND war nie unumstrittenen, geriet aber in den letzten Jahren häufig in die Schlagzeilen. In der Folge wurden – unter anderem von Bundesjustizminister Heiko Maas – strengere Regeln für das BND-Wirken gefordert. Der Blick auf den Osten Deutschlands sowie das Sammeln und Auswerten von Informationen gehörte von Beginn an zu den zentralen BND-Aufgaben.
Dr. Bodo Hechelhammer, geboren in Darmstadt, hat sich als Historiker der Nachrichtendienste einen Namen gemacht und inzwischen mehrere Bücher dazu veröffentlicht. Seit 2010 leitet er die Forschungs- und Arbeitsgruppe "Geschichte des BND". Dadurch hat er Zugang zu den vorhandenen Quellen/Zeitzeugen. Informationen aus erster Hand also, was beim BND nicht gerade an der Tagesordnung ist …
Der Vorstand des Presseclubs Mainz lädt Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein!
Hermann-Josef Berg.
Vorstandsbeauftragter