Boehringer Ingelheim im Wandel der Zeit

© Boehringer Ingelheim
© Boehringer Ingelheim

Die erste Gemeinschaftsveranstaltung führt die Mitglieder der Presseclubs Mainz und Wiesbaden zu einem "Global Player" der Pharmabranche. Mit einem Jahresumsatz von rund 15 Milliarden Euro zählt Boehringer Ingelheim zu den 20 führenden pharmazeutischen Unternehmen weltweit.

 

Am 24. April ab 18.30 Uhr sind wir zu Gast in der Firmenzentrale in Ingelheim.

 

Das Thema des Abends lautet:
Wie sich Boehringer Ingelheim in Deutschland verändert hat –
und wie sich das Familienunternehmen weiter verändern wird.

Einzelheiten zum Programm des Besuchs finden Sie in der Einladung:

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Einladung zum Besuch bei Boehringer Ingelheim
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Boehringer Ingelheim – der Name flößt Respekt ein. Was 1885 als Chemiefabrik mit 28 Mitarbeitern entstand, präsentiert sich heute als international agierender Konzern mit nahezu 150 verbundenen Unternehmen und fast 50.000 Mitarbeitern.
Dies ist nicht zuletzt deshalb beachtlich, weil Deutschlands derzeit zweitgrößter Pharmaproduzent seit der Gründung im Familienbesitz ist, während andere, große Mitspieler auf das Kapital finanzkräftiger Aktionäre setzen. Und zur Jahresmitte 2016 übernahm mit Hubertus von Baumbach, ein Urenkel des Firmengründers, erstmals seit Mai 1991 wieder ein Familienmitglied die operative Unternehmensleitung. Diesen Stabwechsel werten Branchenbeobachter als Indiz dafür, dass sich Boehringer Ingelheim stärker an der börsennotierten Konkurrenz orientiert.
Sind die Zeiten der Forscher an der Firmenspitze und damit der Forschungsfokussierung vorbei? Noch werden beachtliche rund 20 Prozent der Umsatzerlöse (Stand 2015) für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Schwerpunkte sind Arzneimittel für Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems, des zentralen Nervensystems und im Stoffwechsel sowie zur Behandlung von Infektionen und Krebs.
Aus dem traditionsreichen Geschäft der Selbstmedikation (rezeptfreie Medikamente) hat sich Boehringer Ingelheim seit Jahresbeginn zurückgezogen und – im Zuge eines Tauschgeschäftes – den wohl eher zukunftsträchtigen Bereich Tiermedizin des französischen Pharmaunternehmens Sanofi übernommen. 
Es hat sich einiges geändert bei Boehringer Ingelheim – und dies wird so weitergehen. Um einen Überblick gerade über die Veränderungen in Deutschland zu geben, steht Stefan Rinn als Gesprächspartner zur Verfügung. Er ist der Landesleiter Deutschland und der Vorsitzende der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH.
Die Vorstände beider Presseclubs würden sich über Ihr Interesse freuen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 60 Personen begrenzt. Diese Veranstaltung ist nur für Mitglieder der beiden Presseclubs bestimmt; Ausnahmen gibt es bei interessierten Ehe-/Lebenspartnern.

Herzliche Grüße,
Hermann-Josef Berg.
Vorstandsbeauftragter