Statement des Presseclub-Vorstands

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Fördermitglieder,

 

am 6. Februar veranstaltete der Presseclub Mainz im Erbacher Hof eine Themenrunde mit dem Titel „Narren-Gipfel“. Zu Gast waren Andreas Schmitt (Sitzungspräsident „Mainz bleibt Mainz“), Heinz Meller und Helmut Schlösser (Bohnebeitel) sowie Sebastian Grom (GCV – Die Schnorreswackler). Dabei wurde das folgende Statement verlesen:

 


Der Vorstand des Presseclubs Mainz stellt sich angesichts aktueller Einschüchterungsversuche gegen Redner der diesjährigen Mainzer Fastnachtskampagne an die Seite der Büttenredner. Die Mainzer Fastnacht ist eine politisch-literarische, ihre Redner spotten und üben Kritik. Die Angegriffenen, oft aus der Politik, sitzen dabei nicht selten im Saal und müssen den Spott ertragen. Das ist eine demokratische Errungenschaft, die es zu verteidigen gilt. Wir verurteilen daher jegliche Angriffe, wie sie jetzt etwa von offensichtlichen Sympathisanten der AfD vorgenommen werden.

 

Der Mainzer Fastnachter Seppel Glückert stellte 1933 nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten fest:

 

„Zu reden hier heut’ braucht man Mut,

Weil, eh’ mer sich vergucke tut,

Als Opfer seiner närr’schen Kunst,

Kann ausquartiert wer’n ganz umsunst.“

 

Wir haben aus dieser Zeit gelernt!


 

Mit freundlichen Grüßen

Für den Vorstand des Presseclubs Mainz e.V.

Michael Schirp

Erster Vorsitzender