"PR-Lüge Reinheitsgebot für deutsches Bier"?                         Quo vadis, Bitburger?

“Wo der Genuss zur Reife kommt” – einer der zahlreichen Werbeslogans von Bitburger, wo sich das Gründungsdatum 2017 zum 200sten Male jährt. Das passt doch, ließe sich sagen: in diesem Jahr 500 Jahre deutsches Reinheitsgebot, ein Jahr später das Jubiläum einer der großen Brauereien Deutschlands. Genügend Stoff also für eine interessante Themenrunde im Presseclub Mainz.

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Sie findet am 4. Juli, 19 Uhr, im PCM-Domizil Erbacher Hof in Mainz statt. Gesprächpartner ist an diesem Abend – kurz vor Ende der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich – Dr. Werner Wolf, in der Bitburger Braugruppe Sprecher der Geschäftsführung.

Das deutsche Reinheitsgebot von 1516 – hochgelobt, aber auch in Frage gestellt. Was es wirklich mit dem angeblich ältesten bekannten Lebensmittelgesetz auf sich hat, ob es tatsächlich so aktuell ist wie nie zuvor und ob es bedingungslos zu höchster Qualität, Reinheit und Frische verpflichtet – es wird ein Thema dieses Abend sein.

Das zweite: die Bitburger Braugruppe. Wird die Fußball-EM 2016 – wie die WM 2014 – erneut ein Supergeschäft? Rund 785 Millionen Euro setzte der Branchenriese 2015 mit den Marken Bitburger, Lönig, Licher, Köstritzer, Wernesgrüner, Königsbacher und Nette um. Verkauft wurden insgesamt 7,1 Millionen Hektoliter. Das Unternehmen beschäftigt 1.700 Mitarbeiter und zahlte im letzten Jahr 52,3 Mio. Euro an Biersteuer.

Und ein weiterer Aspekt steht im Fokus: die Person Werner Wolf. Der promovierte Psychologe verlässt Bitburger nach zehn Jahren nicht zuletzt unternehmensstrategischer Tätigkeit. Er gilt als Motor der Neupositionierung der Braugruppe im national wie international hart umkämpften Biermarkt.

Der Vorstand freut sich auf Ihre Teilnahme – an einem der wenigen fußballfreien Abenden in den nächsten Wochen ...

Alle Fotos auf dieser Seite: © Henning Fox